Die Kichererbsen etwa 24 Stunden in Wasser einweichen (ich habe sie schon viel kürzer und viel länger eingeweicht - ca. 24 Stunden sind also ein guter Zeitrahmen). Wechseln Sie das Wasser alle 12 Stunden.
Seihe die Kichererbsen am Ende der Einweichzeit ab und trockne sie ab: Dafür breitest du einfach ein Geschirrtuch aus, gibst die Kichererbsen darauf und tupfst sie mit dem Geschirrtuch möglichst trocken. Je trockener, desto weniger bis kein Kichererbsenmehl wird benötigt, wodurch sie schön locker bleiben.
Zwiebel und Knoblauch schälen und Zwiebel grob zerkleinern.
Gib nun die Kichererbsen mitsamt allen anderen Zutaten (außer dem Öl) in einen Food Processor. Die Masse sollte fein aber keinesfalls homogen sein.
Nun kommt ein weiterer Trick: Gib die Masse für ca. 60 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch sickert die überschüssige Stärke heraus und das Formen der Kugeln klappt einfacher. Du kannst die Masse auch länger, wie z. B. über Nacht, im Kühlschrank lassen.
Forme anschließend kleine Laibchen oder noch besser Bällchen, denn die trocknen nicht so rasch aus, verschlingen aber etwas mehr Öl beim Anbraten. Die Masse wirkt als würde sie nie im Leben zusammenhalten und sofort zerfallen. Aber auf wundersame Weise halten die Falafel aber zusammen! Brate bitte ein Exemplar probehalber, bevor du vor lauter Misstrauen zu viel Kichererbsenmehl hinzufügst.
In Öl (nicht sparsam sein) braten bis die Außenseiten schön braun und knusprig werden. Dabei die Laibchen oder Bällchen regelmäßig wenden.