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Veganes Kimchi aus Karotten und Kohlrabi

Ein kleines pastellgrünes Tellerchen, gefüllt mit einem Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi, von oben fotografiert. Zwei Essstäbchen halten einen Happen des Kimchi.
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Dieses vegane Kimchi aus Karotten und Kohlrabi ist eine knackige, pikante Alternative zum klassischen Chinakohl-Kimchi. Das Besondere ist die Kombination aus heimischem Gemüse und koreanisch inspirierter Fermentation: Das fein geschnittene Gemüse wird im Glas fermentiert und mit Paprika und Chili statt Gochugaru gewürzt. Entstanden ist das Rezept nach einer besonders erfolgreichen Karottenernte. Schon die erste Charge kam so gut an, dass ich gebeten wurde, das Rezept doch bitte unbedingt auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Von der Karottenernte zum selbst gemachten Kimchi

Dieses Rezept ist aus einer besonders erfolgreichen Karottenernte entstanden. Ich pachte jedes Jahr eine Gemüseparzelle und verarbeite einen Teil meiner Karotten üblicherweise zu Karottenkuchen. Aus dem Rest mache ich häufig Karottensalat, den ich zum Haltbarmachen einkoche.

Eine kleine pastellgrüne Schüssel, gefüllt mit Karotten-Kohlrabi-Kimchi.

Diesmal wollte ich etwas anderes ausprobieren und habe mich in einer veganen Facebook-Gruppe umgehört. Jemand schlug vor, die Karotten zu fermentieren. Die Idee gefiel mir sofort. Ich esse fermentiertes Gemüse sehr gerne, finde gekauftes Kimchi und andere Fermente aber oft ziemlich teuer.

Also habe ich meinen Respekt vor dem Fermentieren abgelegt und meinen ersten Versuch gestartet. Und war überrascht, wie einfach die Zubereitung ist und wie gut das Ergebnis schmeckt!

Von meiner ersten Charge habe ich etwas an Freunde verschenkt, die wiederum eine Bekannte probieren ließen. Kurz darauf bekam ich diese Nachricht:

[…] Wir durften gestern dein köstliches Kimchi kosten – so gut!! 😍 kommt da bald ein how to auf deinen Blog? Ich brauche das in meinem Leben 😂 […]

– Elisabeth (WhatsApp Nachricht)

Liebe Elisabeth – und alle anderen Interessierten: Hier ist nun mein Rezept für selbst gemachtes Kimchi aus Karotten und Kohlrabi, mit allen wichtigen Tipps und meinen bisherigen Erfahrungen beim Fermentieren.

Eine kleine Schüssel, gefüllt mit einem Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi, von oben fotografiert.

Ist das noch Kimchi – auch ohne Chinakohl?

Ja, Kimchi muss nicht unbedingt aus Chinakohl bestehen. In Korea gibt es zahlreiche Kimchi-Varianten mit unterschiedlichen Gemüsesorten, beispielsweise Rettich oder Gurken.

Mein Rezept ist allerdings kein traditionelles koreanisches Kimchi, sondern eine eigene, koreanisch inspirierte Variante. Statt Chinakohl verwende ich Karotten und Kohlrabi zu gleichen Teilen sowie eine kleine Menge Radieschen.

Auch die Würzung habe ich an meinen Geschmack und die Zutaten angepasst, die ich leicht bekomme. So entsteht ein pikantes, angenehm säuerliches Gemüseferment, das sich besonders gut als würziges Topping eignet.

Ein kleines pastellgrünes Tellerchen, gefüllt mit einem Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi, von oben fotografiert. Zwei Essstäbchen halten einen Happen des Kimchi.

Inspiriert von Kkakdugi

Geschmacklich erinnert mich mein Kimchi ein wenig an Kkakdugi, ein koreanisches Kimchi aus Rettichwürfeln. Es ist knackig, pikant, leicht süßlich und salzig.

In meiner Variante übernimmt der Kohlrabi eine ähnliche Rolle wie Rettich: Er ist fest, saftig und bleibt auch nach einigen Tagen Fermentation angenehm bissfest. Die Karotten bringen Süße und eine schöne Farbe mit, während die wenigen Radieschen für zusätzliche Frische und eine leichte Schärfe sorgen.

Anders als bei Kkakdugi wird das Gemüse hier nicht gewürfelt, sondern in feine Streifen geschnitten.

Veganes Kimchi ohne Gochugaru

Traditionell wird für viele Kimchi-Rezepte Gochugaru verwendet, koreanisches Chilipulver beziehungsweise Chiliflocken.

Meine heutige Gewürzmischung entstand allerdings aus einer Not heraus: Für meine zweite Charge hatte ich bereits das gesamte Gemüse vorbereitet und wollte gerade die Würzpaste zubereiten, als ich bemerkte, dass mein Gochugaru verschimmelt war.

Da dazu noch Wochenende war, musste ein Plan B her. Nach ein wenig Recherche habe ich einen Versuch mit edelsüßem Paprikapulver, geräuchertem Paprikapulver und Chilipulver gestartet.

Nichts passiert ohne Grund: Seitdem bereite ich mein Kimchi immer mit dieser Mischung zu. Sie schmeckt mir ausgezeichnet, und ich muss nicht extra Gochugaru besorgen.

Wenn du welches zu Hause hast, kannst du natürlich auch Gochugaru verwenden. Die passende Menge steht in der Rezeptkarte.

Welche Zutaten brauchst du für das vegane Kimchi?

Die genauen Mengen findest du weiter unten in der Rezeptkarte. Hier erkläre ich dir kurz, worauf es bei den Zutaten ankommt:

  • Karotten und Kohlrabi: Sie bilden zu gleichen Teilen die Grundlage des Rezepts. Die Karotten bringen natürliche Süße, der Kohlrabi bleibt besonders schön knackig.
  • Radieschen: Davon verwende ich nur eine kleine Menge. Sie ergänzen die Mischung um etwas Frische und eine leicht pfeffrige Note.
  • Salz: Es entzieht dem Gemüse Wasser und schafft die Bedingungen für die Milchsäuregärung. Ich verwende naturbelassenes Stein- oder Meersalz *) ohne Zusätze. Wichtig ist, das Salz abzuwiegen und die Menge nicht nach Gefühl zu verändern.
  • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer: Sie geben der Würzpaste ihren kräftigen, aromatischen Geschmack.
  • Sojasauce und Zucker: Die Sojasauce bringt würziges Umami, der Zucker rundet die Schärfe ab und steht den Milchsäurebakterien ebenfalls als Nahrung zur Verfügung.
  • Paprika und Chili: Edelsüßes und geräuchertes Paprikapulver sorgen für Farbe und zusätzliche Aromen. Das Chilipulver bestimmt die Schärfe – mit der angegebenen Menge wird das Kimchi ordentlich pikant!

Für die angegebene Gemüsemenge von insgesamt 825 g verwende ich 25 g Salz. Das entspricht rund 3 % Salz bezogen auf das Gemüsegewicht. Die weiteren Zutaten der Würzpaste kommen noch dazu.

Ein Bügelverschluss-Glas gefüllt mit einem Karotten-Kohlrabi-Radieschen-Ferment. Am Glas lehnt sich eine "zweibeinige" Karotte "sitzend" an.

Veganes Kimchi selber machen: Tipps zum Fermentieren

In der Rezeptkarte findest du die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung. Hier möchte ich dir vor allem die kleinen Dinge erklären, die beim Fermentieren wichtig sind.

Gemüse in Julienne schneiden oder raspeln?

Ich schneide Karotten, Kohlrabi und Radieschen am liebsten in Julienne, also in feine, streichholzartige Stifte.

Genau genommen übernimmt das meine Küchenmaschine. Irgendwann habe ich mir dafür eine Julienne-Scheibe gegönnt, und seitdem ist die Vorbereitung besonders schnell erledigt.

Du kannst das Gemüse natürlich auch mit einer groben Reibe raspeln. Allerdings gibt es dabei einen kleinen Unterschied:

  • Julienne-Streifen bleiben nach der Fermentation etwas definierter und knackiger.
  • Grob geraspeltes Gemüse gibt leichter Flüssigkeit ab und wird schneller weich. Dadurch kann das Ferment etwas kompakter werden.

Beide Varianten funktionieren. Ich bevorzuge die Julienne-Streifen wegen ihrer Konsistenz.

Warum muss das Gemüse gesalzen und geknetet werden?

Beim Salzen wird dem Gemüse Wasser entzogen. Daraus entsteht die Lake, die für die Fermentation wichtig ist.

Durch das kräftige Kneten tritt die Flüssigkeit schneller aus. Das Gemüse wird etwas weicher und lässt sich anschließend besser ins Glas drücken.

Die Würzpaste sollte danach gründlich untergemischt werden, damit sich die Aromen gleichmäßig verteilen.

Übrigens: Wenn du kleine Schnitte oder rissige Haut an den Händen hast, trage dabei lieber Handschuhe. Chili, Salz, Knoblauch und Zwiebel können auf offenen Hautstellen ziemlich brennen.

Ein geöffnetes Bügelverschluss-Glas, gefüllt mit Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi

Ein sauberes Glas und ausreichend Lake

Für die Fermentation brauchst du ein gründlich gereinigtes, geeignetes Glas und saubere Arbeitsutensilien.

Ich verwende gerne ein Bügelverschlussglas. Glas und Deckel reinige ich sorgfältig und spüle sie heiß aus. Sie sollten anschließend sauber abtropfen können.

Beim Befüllen ist vor allem Folgendes wichtig:

  • Sauber arbeiten: Ein Einfülltrichter erleichtert das saubere Befüllen.
  • Gemüse fest hineindrücken: Dadurch entweichen Luftzwischenräume und die Lake steigt nach oben.
  • Unter der Lake halten: Das Gemüse sollte während der gesamten Fermentation vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Ein Glasgewicht hilft dabei.
  • Etwas Platz lassen: Fülle das Glas nicht bis zum Rand, denn während der Fermentation können Flüssigkeit und Gas aufsteigen.

Falls wider Erwarten zu wenig eigene Lake entsteht – bei mir war das bisher nicht nötig –, kannst du etwas 3-%-Salzlösung ergänzen. Dafür löst du 3 g Salz in 100 ml Wasser auf und gibst nur so viel davon hinzu, bis das Gemüse vollständig bedeckt ist.

Wie verschließe ich das Fermentationsglas?

Bei der Fermentation entsteht Kohlendioxid. Das Gas muss entweichen können, damit sich im Glas kein gefährlicher Überdruck aufbaut.

Ein spezieller Fermentationsdeckel mit Ventil ist dafür praktisch, aber nicht zwingend erforderlich.

Ich verwende ein Bügelverschlussglas ohne Gummidichtung (die Dichtung ganz einfach abnehmen). So kann Gas entweichen, ohne dass ich das Glas luftdicht verschließe.

Wichtig ist, dass du den verwendeten Verschluss passend handhabst und das Gemüse möglichst nicht unnötig der Luft aussetzt.

Ein geöffnetes Bügelverschluss-Glas, gefüllt mit Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi. Daneben eine kleine Schüssel, gefüllt mit Kimchi.

Wie lange muss das vegane Kimchi fermentieren?

Bei normaler Zimmertemperatur sind etwa vier Tage ein guter Ausgangspunkt für die Fermentationsdauer. Wenn du es milder magst, probiere schon nach einem Tag und entscheide dann täglich neu.

Für einen kräftigeren, saureren Geschmack kannst du das Glas fünf bis sieben Tage stehen lassen. Fertig ist das Ferment dann, wenn es dir schmeckt: frisch und mild-säuerlich nach kürzerer Zeit, intensiver und saurer nach längerer Fermentation.

Bei sehr warmen Temperaturen, vor allem über 30 °C, läuft die Fermentation deutlich schneller ab. Tropische Temperaturen sind nicht das Angenehmste für Milchsäurebakterien, die am besten um die 20 °C herum arbeiten.

Doch wenn es nicht anders geht und du im Hochsommer fermentieren möchtest, weil beispielsweise dein selbst angebautes Gemüse schon reif ist, dann probiere dein Ferment lieber früher (bereits 12 bis 24 Stunden können ausreichen) und stelle das Glas rechtzeitig in den Kühlschrank.

Fermentieren im Hochsommer: Ventilator vor dem Kimchi
Kimchi fermentieren im Hochsommer in einer Dachgeschosswohnung: mein verzweifelter Versuch, die Temperatur zumindest einen Tick zu senken. Nach 24 Stunden war der für mich optimale Geschmack schon erreicht und ich habe das Glas in den Kühlschrank gestellt.

Wie lange ist selbst gemachtes Kimchi haltbar?

Sobald dein Kimchi ausreichend fermentiert ist, kommt es in den Kühlschrank. Dort läuft die Fermentation deutlich langsamer weiter.

Wie lange es sich hält, hängt unter anderem vom Säuregrad, der Temperatur und der Sauberkeit beim Entnehmen ab. Bei gut gelungenen Gemüsefermenten ist eine Aufbewahrung über mehrere Wochen möglich, eine pauschale Haltbarkeit lässt sich für ein selbst entwickeltes Rezept aber nicht garantieren.

Achte deshalb auf folgende Punkte:

  • Gut gekühlt lagern: Das fertige Kimchi gehört in den Kühlschrank.
  • Sauberes Besteck verwenden: So gelangen möglichst wenige unerwünschte Mikroorganismen ins Glas.
  • Gemüse unter der Lake halten: Das reduziert den Kontakt mit Sauerstoff.
  • Bei Schimmel oder ungewöhnlichen Veränderungen entsorgen: Verdächtiges Ferment nicht probieren, um herauszufinden, ob es noch gut ist.

Wenn du größere Mengen zubereitest, kann es sinnvoll sein, das fertige Ferment auf mehrere kleinere Gläser aufzuteilen. So wird beim Entnehmen immer nur ein Glas geöffnet, was die Haltbarkeit zusätzlich unterstützen kann.

Ein pastellrosa Teller mit einem Avocado-Brot, getoppt mit einem Karotten Kimchi und Sesam.

Wozu passt das vegane Kimchi?

Mein Karotten-Kohlrabi-Kimchi schmeckt pikant, säuerlich und angenehm salzig. Ich esse es daher weniger pur, sondern am liebsten als würziges Topping.

Schon ein bis zwei Gabeln reichen aus, um einfachen Gerichten mehr Geschmack und Frische zu geben.

Besonders gerne kombiniere ich es mit:

  • Brot mit veganer Butter bzw. mit veganem Frischkäse: Das würzige Kimchi passt wunderbar zum milden Aufstrich.
  • Avocadobrot: Eine meiner liebsten Frühstücksvarianten. Schnell gemacht und köstlich!
  • Hummus: Die Kombination aus cremigem Hummus und knackig-säuerlichem Kimchi schmeckt mir besonders gut.
  • Bowls und Reisgerichten: Als würzige Ergänzung zu eher milden Zutaten.
  • Wraps, Sandwiches und gebratenem Tofu: Für etwas Schärfe und einen frischen, säuerlichen Kontrast.

Das Kimchi auf Brot ist mittlerweile eines meiner liebsten schnellen Frühstücke geworden.

Eine pastellgrüne Schüssel, gefüllt mit Hummus, getoppt mit Karotten-Kimchi und frischer Petersilie.

Und jetzt bin ich neugierig: Wozu isst du dein selbst gemachtes Kimchi am liebsten? Verrate es mir gerne in den Kommentaren und inspiriere damit auch andere Leserinnen und Leser.

Ein kleines pastellgrünes Tellerchen, gefüllt mit einem Karotten Kohlrabi Radieschen-Kimchi, von oben fotografiert. Zwei Essstäbchen halten einen Happen des Kimchi.

Veganes Kimchi aus Karotten & Kohlrabi – ohne Chinakohl

Veganes Kimchi aus Karotten und Kohlrabi selber machen – ohne Chinakohl. Mit Paprika und Chili statt Gochugaru, pikant, knackig und einfach fermentiert.
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitung 15 Minuten
4 Tage 1 Stunde
Gesamt 4 Tage 1 Stunde 15 Minuten
Gerichtart Basics, Beilagen, Salate
Küche Koreanisch (inspiriert)
Portionen 1000 g
Calories 394 kcal

Kochutensilien

Zutaten
  

  • 375 g Karotten
  • 375 g Kohlrabi 375 g = ca. 1 Kohlrabi
  • 75 g Radieschen 75 g = ca. ½ Bund
  • 25 g Steinsalz oder Meersalz *) nicht jodiert, ohne Rieselhilfen
  • ½ Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 15 g frischer Ingwer
  • 1 EL Zucker
  • 1½ EL Sojasauce
  • 2 EL Wasser
  • 1,5 TL Paprikapulver edelsüß
  • ¾ TL geräuchertes Paprikapulver
  • ¾ TL Chilipulver Damit wird es schön scharf. Wer es gerne mild(er) möchte, bitte entsprechend weniger verwenden.

Zubereitung
 

  • Gemüse vorbereiten: Karotten (falls nicht Bio) schälen, Kohlrabi schälen und Radieschen waschen. Alles mit einer Julienne-Reibe oder groben Raspel in feine Streifen schneiden.
  • Gemüse salzen: Das Gemüse mit dem Salz vermengen und 1–2 Minuten kräftig durchkneten, bis Flüssigkeit austritt. Anschließend 30–60 Minuten ziehen lassen.
  • Glas sterilisieren: Die Gummidichtung entfernen. Glas und Deckel mit kochend heißem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten stehen lassen und anschließend kopfüber trocknen lassen.
  • Kimchi-Paste zubereiten: Zwiebel, Knoblauch, Ingwer (falls nötig geschält), Zucker, Sojasauce, Wasser sowie Paprikapulver und Chili fein pürieren.
  • Alles vermengen: Die Paste gründlich unter das Gemüse mischen. Bei kleinen Verletzungen an den Händen am besten Handschuhe tragen. Falls nötig den Mixbecher mit 1 EL Wasser ausspülen und ebenfalls zum Gemüse geben.
  • Abfüllen: Das Gemüse fest ins Glas drücken, bis die Lake aufsteigt. Mit einem Glasgewicht beschweren. Das Gemüse sollte vollständig unter der Lake liegen. Falls nötig mit etwas 2-%-Salzlösung auffüllen.
  • Fermentieren: Das Glas ohne Gummidichtung verschließen und 3–4 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren. Einmal täglich kurz öffnen, damit überschüssiges Gas entweichen kann. Wenn du ein milderes Ferment möchtest, probiere es bereits früher. Für einen intensiveren Geschmack kannst du es bis zu 5–7 Tage fermentieren.
  • Lagern: Anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Dort kann der Deckel fest verschlossen werden.

Video

Notizen

  • Zubereitungszeit: Die Angabe bezieht sich auf die Verwendung einer Küchenmaschine mit Julienne-Aufsatz.
  • Gewürze: Statt den beiden Paprikapulver und dem Chilipulver kannst du auch 1,5 EL Gochugaru *) verwenden. 

Nährwerte

Serving: 1000gCalories: 394kcalCarbohydrates: 89gProtein: 16gFat: 2gSaturated Fat: 0,4gPolyunsaturated Fat: 1gMonounsaturated Fat: 0,3gSodium: 11596mgPotassium: 3059mgFiber: 29gSugar: 45gVitamin A: 65489IUVitamin C: 273mgCalcium: 292mgIron: 5mg

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4 Comments
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Anika
Anika
1 month ago

5 Sterne
Absolut köstlich!! Ich esse es auf dem Hummusbrot, zu jeglicher Version von “Asiapfanne” mit Reis, Nudeln, zum Curry… Einfach soo gut!

Eva
Eva
2 months ago

5 Sterne
Laut meinen beiden Teenagerjungs, die soeben fast das ganze Glas aufgefuttert haben, schmeckt der “Kimchi” besser als ihr Lieblingskimchi aus ihrem Lieblingsrestaurant. Da kann ich mich nur anschließen! Einfach umwerfend gut!