|

Heidelbeermuffins

Ein Teller voll mit Heidelbeermuffins, von oben fotografiert
Diesen Beitrag speichern, teilen oder von KI eine smarte Kurzfassung erhalten

Diese Heidelbeermuffins mit Joghurt, Zitrone und einem Teil Vollkornmehl sind wunderbar saftig, schön locker und im Handumdrehen gebacken. Das einfache, vegane Rezept passt perfekt zum Nachmittagskaffee, für einen fruchtig-süßen Start in den Tag oder als süßer Snack zwischendurch.

Saftige Heidelbeermuffins mit Joghurt – warum dieses Rezept funktioniert

„Never change a winning team“ – dieses Heidelbeermuffin-Rezept basiert auf meinem beliebten Zitronen-Heidelbeer-Kuchen, den ich unbedingt als Muffin-Version umsetzen wollte: schön fluffig, saftig und hoch sollten sie sein, das Rezept dabei aber weiterhin möglichst einfach und gelingsicher.

Nach mehreren Versuchen (und dank meiner glücklichen Freund:innen, die immer wieder in den Genuss kommen, meine Kreationen zu testen), ist genau diese Version entstanden. Ich werde dir in dem Beitrag alle Geheimnisse eines fluffigen wie saftigen Heidelbeermuffins verraten, damit der Erfolg auch dir gegönnt sei.

Dachte niemals, dasss vegan sooo flauschig wird, köstlich!

– Elke (Kommentar)

Ein Teller mit Heidelbeermuffins, von oben fotografiert

Für die Muffins habe ich das Kuchenrezept leicht angepasst: etwas Stärke für eine feinere Krume, weniger Vollkornmehl für mehr Leichtigkeit, ein Hauch weniger Zitronenschale dafür etwas mehr Saft, der nicht nur für Frische sorgt, sondern zusammen mit dem Backtriebmittel auch für den richtigen Auftrieb.

Außerdem sollen die Heidelbeeren mehr in den Vordergrund rücken, weshalb sie hier ebenfalls großzügiger zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit Joghurt und Öl bleiben die Heidelbeermuffins auch noch Tage nach dem Backen saftig – und gleichzeitig schön fluffig, und das ganz ohne Ei.

Statt der Glasur kommt obendrauf ganz einfach ein wenig Kristallzucker.

Eine Hand hält einen Heidelbeermuffin, dahinter der Teller mit den restlichen Muffins. Von oben fotografiert.

Zutaten für saftige vegane Heidelbeermuffins mit Joghurt

Für diese Heidelbeermuffins brauchst du einfache Backzutaten. Zu einigen davon habe ich noch ein paar hilfreiche Tipps und Hinweise für dich:

Zutaten für saftige Heidelbeermuffins

Für diese Heidelbeermuffins brauchst du einfache Backzutaten. Ein paar davon sind für Geschmack und Konsistenz besonders wichtig:

  • Heidelbeeren: Du kannst frische oder tiefgekühlte Heidelbeeren verwenden. TK-Heidelbeeren musst du vorher nicht auftauen – sie kommen direkt gefroren in den Teig. Die genaue Verarbeitung findest du in der Rezeptkarte.
  • Joghurt und Öl sorgen dafür, dass die Muffins schön saftig werden. Ich verwende pflanzlichen Naturjoghurt und ein geschmacksneutrales Öl, damit sich geschmacklich die Heidelbeeren und die Zitrone in den Vordergrund drängeln dürfen.
  • Mehl und Stärke: Ich verwende eine Mischung aus hellem Weizenmehl und etwas Vollkornmehl. Ein kleiner Anteil Stärke macht die Muffins zusätzlich schön locker. Wenn du kein Vollkornmehl verwenden möchtest, kannst du die 70 g einfach durch dieselbe Menge helles Weizenmehl ersetzen – am restlichen Rezept musst du nichts ändern.
  • Zitrone: Zitronensaft und Zitronenschale bringen Frische in den Teig und passen wunderbar zu Heidelbeeren. Verwende für die Schale am besten eine unbehandelte Bio-Zitrone.
  • Mineralwasser: Ein kleiner Schuss prickelndes Mineralwasser kommt ganz zum Schluss in den Teig und unterstützt die lockere Konsistenz der Muffins.

Was du in diesen Heidelbeermuffins nicht finden wirst sind Eier, Butter oder Milch – alles Zutaten auf die wir getrost verzichten können.

Und noch eine gute Nachricht: Die Zubereitung ist mindestens so simpel wie die Zutaten. Das genaue Rezept findest du wie immer am Ende des Posts.

Ein Teller mit Heidelbeermuffins von vorne fotografiert. Von einem sieht man das innere.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Wie lange sind Heidelbeermuffins haltbar?

Frische Muffins mit Heidelbeeren bleiben im Kühlschrank etwa 3 Tage saftig und genießbar. Ich habe sie bisher maximal 3 Tage aufbewahrt (dann waren sie ganz einfach aufgegessen) – es würde sicher auch noch der 4. Tag gut klappen. Vor dem Verzehr am besten kurz auf Raumtemperatur bringen, also nicht erst direkt vor dem Essen aus dem Kühlschrank holen.

Frischgebackene vegane Heidelbeermuffins im Muffinblech

Kann ich die Muffins einfrieren?

Ja, das geht sehr gut – auch mit Papierförmchen. Damit die Muffins beim Lagern in der Aufbewahrungsdose oder dem Gefrierbeutel nicht aneinander kleben, zuerst auf einem Brett oder ähnlichem vorkühlen, bis sie fest sind.

Auftauen kannst du sie bei Zimmertemperatur in 1–2 Stunden oder für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle. Wer mag, kann die Muffins anschließend bei 150 °C für 10–15 Minuten im Ofen aufbacken – so schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Wie bleiben Muffins für mehrere Tage saftig?

Das Geheimnis liegt in Joghurt und Öl – sie sorgen dafür, dass die Muffins auch nach ein paar Tagen noch schön saftig sind. Außerdem verpacke ich sie luftdicht (in einem Gefrierbeutel oder einer Aufbewahrungsdose).

Ein Teller voll mit Heidelbeermuffins, von oben fotografiert

Heidelbeermuffins mit Joghurt – saftig, zitronig & vegan

Saftige, fluffige Heidelbeermuffins mit Joghurt und Zitrone – ein einfaches veganes Rezept für lockere, fruchtige Muffins voller Heidelbeeren.
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Gerichtart Frühstück, Süßes + Desserts
Portionen 12 Heidelbeermuffins
Calories 245 kcal

Zutaten
  

  • 160 g Zucker für den Muffinteig
  • 240 g Sojajoghurt
  • 105 ml geschmacksneutrales Öl z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • 60 ml Zitronensaft ca. 1-2 Zitronen
  • Zitronenschale ca. von einer 1/2 Zitrone
  • 175 g weißes Mehl Weizenmehl oder Dinkelmehl
  • 70 g Vollkornmehl Weizenmehl oder Dinkelmehl
  • 45 g Stärke Maisstärke oder Kartoffelstärke
  • 1 Pkg Backpulver üblicherweise 14-15 g
  • 1 Prise Salz
  • 40 ml Sprudelwasser Soda oder Mineralwasser
  • 125 g Heidelbeeren frisch oder tiefgekühlt
  • 20 g Zucker zum Darüberstreuen

Zubereitung
 

  • Backofen vorheizen, anfangs auf 220 °C Ober-/Unterhitze und ein 12er-Muffinblech mit Muffinpapier auskleiden.
  • Zucker, Joghurt, Öl, Zitronensaft und Zitronenschale verrühren.
  • Mehl, Stärke, Backpulver und Salz über die feuchten Zutaten sieben.
  • Teig kurz verrühren: nur so lange, bis sich die Zutaten gerade miteinander verbunden haben. Verwende dafür am besten keine Küchenmaschine – damit habe ich den Teig nämlich selbst schon rasch „überrührt“.
    Hinweis: Der Muffinteig ist relativ dickflüssig – das ist so gewollt.
  • Heidelbeeren vorbereiten und einen Teil mit Mineralwasser unterheben: In etwa 36 Heidelbeeren, also rund 3 Stück pro Muffin für das Topping zur Seite legen. Der Rest kommt in den Teig: gemeinsam mit dem Mineralwasser vorsichtig und nur kurz unterheben. Bei TK-Heidelbeeren: nicht auftauen, sondern tiefgekühlt verwenden und vorher mit etwas Mehl oder Stärke vermengen.
  • Teig auf die 12 Muffinförmchen verteilen: am einfachsten mit einem Esslöffel oder Eiskugelportionierer. Die Förmchen dabei ruhig bis zum Rand füllen – so bekommen die Muffins schön hohe Muffin-Tops.
  • Toppen: je 3 Heidelbeeren leicht in den Teig drücken und mit etwas Kristallzucker bestreuen.
  • Backen: 7 Minuten bei 220 °C backen, anschließend auf 180 °C reduzieren und weitere 23 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt.
  • Vor dem Servieren abkühlen lassen.

Video

Nährwerte

Serving: 1HeidelbeermuffinCalories: 245kcalCarbohydrates: 39gProtein: 3gFat: 9gSaturated Fat: 1gPolyunsaturated Fat: 2gMonounsaturated Fat: 5gTrans Fat: 0,03gSodium: 162mgPotassium: 89mgFiber: 2gSugar: 19gVitamin A: 7IUVitamin C: 6mgCalcium: 104mgIron: 1mg

Diesen Beitrag speichern, teilen oder von KI eine smarte Kurzfassung erhalten
5 from 3 votes (1 rating without comment)
Subscribe
Notify of
guest
Rezept Bewertung




4 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Kay
Kay
4 months ago

5 Sterne
Mmmmmm. Gleich mal via Mela zu meiner Rezeptsammlung zugefügt 🙂 LG, Kay

Elke
Elke
4 months ago

5 Sterne
Dachte niemals, dasss vegan sooo flauschig wird, köstlich!