Veganer Nudelsalat
Dieser kalte Nudelsalat ist eine der besten Erfindungen, gerade für den Sommer. Er ist schnell und einfach zubereitet und lässt sich wunderbar ins Schwimmbad oder zum Grillen mitnehmen. Er ist aber auch zu jeder anderen Jahreszeit ein ganz wunderbarer veganer Partysalat. Dieser leckere und cremige vegetarische bzw. vegane Nudelsalat wird mit Mayonnaise und weiteren klassischen Zutaten wie beispielsweise Erbsen, Mais und Paprika gemacht. Er könnte auch als Omas Nudelsalat durchgehen und schmeckt Kindern wie den Großen ausgezeichnet.
Sommer, Sonne, Nudelsalat
Was wäre ein Sommer ohne – richtig: Nudelsalat, natürlich. Dieser vegane Nudelsalat mit Mayonnaise lässt sich gut vorbereiten, und eignet sich wunderbar zum Mitnehmen – ins Schwimmbad oder – in meinem Fall meistens – an die Donau. Er ist die perfekte Wahl, wenn du auf der Suche nach einem schnellen, einfachen und kalten Gericht bist, das schmeckt und satt macht.
Ähnlich wie der köstliche mediterrane Nudelsalat mit Rucola-Dressing, der vegane Eiersalat, der erfrischende Wassermelonen-Feta-Salat mit Gurke und der herzhafte vegane Kartoffelsalat eignet sich auch dieser Nudelsalat wunderbar als veganer Salat zum Grillen oder für eine Party.
Wenn du für eine Feier einen Nudelsalat für 10 Personen machen möchtest, dann kann das Rezept so bleiben wie es ist, denn meine Mengenangaben orientieren sich als Hauptspeise für 4-5 Portionen. Und auf der Party gibt es ja hoffentlich auch noch andere Sachen zu essen – Pizzaschnecken zum Beispiel, ein toller veganer Partysnack.

Wie von Oma – aber besser
Dieser beste aller weltbesten Nudelsalate schmeckt recht klassisch, wie nach Omas Art. Ein pikanter Nudelsalat, aber gänzlich ohne tierische Produkte gemacht, weshalb ich mir erlaube, ihn noch besser zu nennen. Meine liebe Kollegin würde behaupten “er schmeckt gar nicht vegan” (sie wollte mir mit dieser Aussage mal ein Lob machen).
Lieben Dank für das soooo leckere Nudelsalat-Rezept, heute zubereitet und alle glücklich gemacht.
Sogar meine 2,5 Jahre alte Tochter hat ihn verschlungen und gelobt. Sie hat nicht mal die klein geschnittenen Zwiebel herausgepickt, zumindest am ersten Tag. Wenn es ein spezieller Kinder-Nudelsalat sein soll, dann würde ich sie zur Sicherheit (wegen den drohenden “Bäääähhh!”s mit Teller wegschieben, so wie es am zweiten Tag dann war) aber doch draußen lassen.
Falls du auf der Suche nach weiteren kinderfreundlichen Pasta-Gerichten bist, möchte ich dir auch diese einfachen und gesunden Avocado-Spaghetti “Guacaghetti” empfehlen.


Welche Nudeln?
Für einen köstlichen veganen Nudelsalat benötigst du nur wenige Zutaten, die du in der Regel überall kaufen kannst. Allen voran brauchst du natürlich Nudeln. Welche Nudeln du für Nudelsalat verwendest, ist relativ egal. Kurz sollten sie sein, also beispielsweise Hörnchen, Penne oder Fusilli. Soll dein Pastasalat außerdem so richtig gesund-gesund sein, dann kannst du Vollkorn-Nudeln oder Nudeln aus Hülsenfrüchten *) verwenden.
Welches Gemüse?
Nun benötigen wir noch eine Menge Gemüse. Ich verwende für diesen bunten Nudelsalat eine Mischung aus eingelegtem bzw. gefrorenen und frischen Gemüse, nämlich Erbsen, Mais, Paprika, Essiggurken und rote Zwiebeln. Darüber hinaus kommt noch geräucherter Tofu hinzu. All diese Zutaten verleihen dem Salat eine stimmige und tolle Geschmacksvielfalt.
Obwohl ich Tomaten liebe mache ich diesen Nudelsalat ohne Tomaten, da ich befürchten würde, dass sie alles nur “zergatschen”. Denn immerhin ist er ja auch ein super Meal Prep-Gericht, lässt sich also toll vorbereiten, und eignet sich zum Mitnehmen.
Und das Dressing?
Das Dressing für den Nudelsalat besteht hauptsächlich aus veganer Mayo und, damit alles keine ärgste Kalorienbombe wird und gleichzeitig etwas Frische und sommerliche Leichtigkeit erhält, auch aus (Soja)Joghurt.
Gewürzt wird der vegane Nudelsalat mit Essig – bzw. der würzigen Einlege-Flüssigkeit von den Essiggurken, und außerdem noch mit Senf, Paprikapulver, frischem Schnittlauch (oder anderen Kräutern wie Petersilie oder Dill, gerne auch eine Mischung), Pfeffer und Salz. Für den Ei-Geschmack verwende ich am liebsten das geschwefelte Salz Kala Namak *).

Zubereitung
Einen Nudelsalat selber zu machen ist denkbar einfach, wenn du weißt was und wie. Dafür gibts ja mich. Die Details verrate ich dir in der Rezeptkarte am Ende des Posts. Hier kannst du wirklich nicht viel falsch machen: Nudeln kochen, Paprika, Essiggurken, Zwiebel und Tofu in kleine Würfel schneiden, gemeinsam mit den Erbsen und Mais vermengen.
Apropos Nudelsalat mit Erbsen: Die Nudeln schreckst du kurz mit kaltem Wasser ab, da das Gericht letztlich auch kalt sein soll. Aber: schrecke sie nicht zu viel ab, wenn du wie ich tiefgekühlte Erbsen verwendest. Die muss man nämlich vor der Zubereitung nicht kochen. Gibst du sie im tiefgekühlten Zustand dazu, bleiben sie schön knackig (es besteht also nicht die Gefahr sie zu zerkochen), so kühlen sie die Nudeln und die warmen Nudeln tauen die Erbsen auf. Das ganze spart Zeit, also Win-Win auf allen Ebenen.
Für das Dressing verrührst du ganz einfach sämtliche Zutaten. Dann gießt du es über die Nudeln mit dem Gemüse und rührst alles um. Zu guter Letzt kommt der Nudelsalat bestenfalls noch zum Ziehen lassen in den Kühlschrank. Gerne schon am Vortag, bevor du ihn essen möchtest.

Apropos Vortag: Das bringt mich letztlich noch zur Haltbarkeit. Da es sich um einen veganen Nudelsalat, also ohne Fleisch, Wurst, Käse, Eier, bzw. Mayo mit Eier, handelt, läuft nicht die Gefahr, dass er schnell schlecht wird. Auch bei einer Grillfeier unter der Sonne musst du dich nicht vor Salmonellen oder Ähnlichem fürchten.
Ich habe den Nudelsalat bislang immer innerhalb von drei Tagen aufgegessen und er hat am dritten Tag noch ausgezeichnet geschmeckt. Ausreizen würde ich es aber dennoch nicht (ich persönlich bin da etwas pingelig) und gebe ihm daher, in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt, gute vier Tage.

Veganer Nudelsalat – klassisch, einfach und schnell
Zutaten
- 500 g Nudeln z.B. Fussilli
- 200 g Erbsen tiefgekühlt
- 1 Dose Mais ca. 285 g Abtropfgewicht
- 1 Paprika grün, gelb, orange oder rot – welche Farbe du am liebsten isst
- 1 Pkg. geräucherter Tofu 1 Pkg. zu je ca. 200 g
- 200 g Essiggurkerl Gewürzgurken
- 1 rote Zwiebel
Dressing
- 200 g vegane Mayo
- 200 g veganen ungesüßten Joghurt z.B. Sojajoghurt
- 10 EL Flüssiggkeit von den Essiggurken
- 1 EL Senf
- 1 TL Paprikapulver
- Frischer Schnittlauch nach Belieben oder andere Kräuter wie Petersilie oder Dill, gerne auch eine Mischung
- 1,5 TL Kala Namak *) für den Ei-Geschmack oder alternativ gewöhnliches Salz
- Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Die Nudeln gemäß Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen.
- Währenddessen die Erbsen und den abgetropften Mais in eine Schüssel geben.
- Dann das restliche Gemüse (Paprika, Essiggurkerl und Zwiebel) sowie den Tofu klein würfelig schneiden (die Zwiebel kleiner als den Rest schneiden)
- Nun alle Zutaten für das Dressing verrühren.
- Die gekochten Nudeln abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
- Nudeln mit Gemüse, Tofu und dem Dressing miteinander vermischen und bis zum Servieren im Kühlschrank lagern und dabei durchziehen lassen.
Video
Notizen
- 4 bis 5 Portionen (als Hauptspeise)
- Die Erbsen dürfen auch aus der Dose oder dem Glas sein. Ich verwende am liebsten die TK, da ich sie am knackigsten und frischesten finde. Ja, du musst sie vorher nicht kochen sondern kannst sie gleich tiefgekühlt verwenden.





Bester Nudelsalat, gibt es bei mir mindestens zweimal im Monat.
– Heike (Kommentar)